Rhein.Ruhr.Modern ist eine Plattform für zeitgenössische Musik für Violine und Klavier. Initiiert von Natalia Demina, widmet sich das Projekt seit 2014 der Erweiterung des modernen Duo-Repertoires und macht neue Werke einem breiten Publikum zugänglich.
Die Arbeit beginnt bei der Partitur und im persönlichen Austausch mit Komponist:innen: Klangvorstellungen werden erprobt, Spielweisen ausgelotet und Interpretationen gemeinsam entwickelt.
Konzerte, Wiederaufführungen und veröffentlichte Aufnahmen machen die Werke über ihre Premiere hinaus zugänglich. Weitere Musiker:innen sollen sie entdecken und in ihr eigenes Repertoire aufnehmen können.
Natalia Demina und Theodor Pauß · Violine und Klavier
DAS NÄCHSTE KAPITEL
KONZERTPROGRAMM 2027
Eine gemeinsame Geschichte. Ein neues Programm.
Die Violinistin Natalia Demina und der Komponist und Pianist Theodor Pauß entwickeln für 2027 ein Konzertprogramm für Violine und Klavier. Es führt ihre gemeinsame Arbeit mit unterschiedlichen musikalischen Stimmen aus Rhein und Ruhr weiter.
Das Duo
Natalia Demina und den Komponisten und Pianisten Theodor Pauß verbindet eine langjährige Zusammenarbeit, die im ART Ensemble NRW begann. Seit 2019 haben sie in unterschiedlichen Ensemblebesetzungen zahlreiche Werke uraufgeführt und sind wiederholt als Duo aufgetreten.
Für Rhein.Ruhr.Modern führen sie diese gemeinsame Arbeit im direkten Austausch mit Komponist:innen weiter. Zum Duo-Repertoire gehört auch die Sonate für Violine und Klavier von Miro Dobrowolny.
Die nächste Projektphase ist in Vorbereitung. Die Violinistin Natalia Demina und der Komponist und Pianist Theodor Pauß setzen ihre Zusammenarbeit mit einem neuen Programm für Violine und Klavier fort.
Ihre gemeinsame Konzertarbeit ist bereits Teil der Projektgeschichte: beim Abend mit Miro Dobrowolny in der Zentralbibliothek Düsseldorf 2019 und im „Salon Neue Musik“ im Klangraum 61 im Februar 2021.
Für 2027 ist eine Zusammenarbeit mit Theodor Pauß, Johannes Sandberger und Günter Steinke vorgesehen. Im Zentrum der Vorbereitung stehen die Werkauswahl und die künstlerische Arbeit am Programm. Ein begleitender Dokumentarfilm soll auch den Weg zur Aufführung sichtbar machen.
Das Repertoire verbindet unterschiedliche Generationen und kompositorische Positionen mit einem Bezug zu Rhein und Ruhr. Die bisherigen Programme umfassen Werke für das Duo und für Violine solo.
Die bisherigen Projektphasen
In den bisherigen Konzerten und Aufnahmen von Rhein.Ruhr.Modern präsentierte Natalia Demina unter anderem Musik von Lutz-Werner Hesse, Hans Werner Henze, Stefan Heucke, Michael Em Walter, Eva-Maria Houben, Johannes K. Hildebrandt, Miro Dobrowolny, Julia Rhode und Slava Ulanovski. Frühere Programme erarbeitete sie im Duo MOS mit der Pianistin Olga Andryushchenko.
Zu den Uraufführungen im Rahmen des Projekts gehören Michael Em Walters Einklang, Gewicht und Gegengewicht und Szene machen, Johannes K. Hildebrandts Harter Dialog für Violine und Klavier und Eva-Maria Houbens gesang VI. Hildebrandts für das Duo MOS geschriebenes Werk wurde am 22. Januar 2017 beim FORUM NEUE MUSIK in Hamburg uraufgeführt. Eine Videoaufnahme der Uraufführung macht diese Station der Projektgeschichte hörbar.
Die 2022 veröffentlichten Aufnahmen von Julia Rhodes Gemelin, Slava Ulanovskis An der Klagemauer und Michael Em Walters Klang hinter Samt dokumentieren den Dialog mit unterschiedlichen kompositorischen Positionen und die Entwicklung des Duo-Repertoires.
KONZERTARCHIV / AUSWAHL
Ausgewählte Konzerte
Konzerte und Aufführungen des Projekt-Repertoires seit 2014: eine Auswahl aus Mülheim an der Ruhr, Gelsenkirchen, Hamburg, Düsseldorf und Mönchengladbach.
Die Auswahl umfasst die früheren Programme mit Olga Andryushchenko im Duo MOS, solistische Auftritte und die gemeinsame Konzertarbeit mit dem Komponisten und Pianisten Theodor Pauß.
15. MÄRZ 2014 / MÜLHEIM AN DER RUHR
Neue Musik im Kunstmuseum
Natalia Demina und Olga Andryushchenko spielten Michael Em Walters Einklang und die Uraufführung von Gewicht und Gegengewicht. Eine frühe Begegnung mit neuer Musik im Museum.
Ein früher Konzertabend im Gründungsjahr: Das Duo MOS präsentierte Werke von Hans Werner Henze, Lutz-Werner Hesse und Stefan Heucke sowie eine Uraufführung von Michael Em Walter. Stefan Heucke und Michael Em Walter waren anwesend. Musik aus der Region erhielt hier eine Bühne – und ein persönliches Gegenüber.
In der Christianskirche in Hamburg-Ottensen stellte das Duo MOS zeitgenössische Kammermusik aus Rhein und Ruhr vor. Zu den Uraufführungen gehörten Johannes K. Hildebrandts für das Duo geschriebenes Harter Dialog und Eva-Maria Houbens gesang VI. Ein Konzert, das neue Werke ins Repertoire brachte und die musikalischen Stimmen der Region über NRW hinaus hörbar machte.
Natalia Demina und Olga Andryushchenko brachten Michael Em Walters Einklang in den Klangraum 61. Die Aufführung führte die gemeinsame Arbeit am regionalen Duo-Repertoire weiter.
„Musik im Gespräch!“ in der Zentralbibliothek Düsseldorf
Natalia Demina · Violine / Theodor Pauß · Komponist und Pianist
Ein Abend mit dem Komponisten und Dirigenten Miro Dobrowolny in der Musikbibliothek der Zentralbibliothek Düsseldorf. Das Gespräch führte Prof. Dr. Hartwig Frankenberg. Natalia Demina und Theodor Pauß wirkten an den musikalischen Beiträgen mit, die Mitglieder des ART Ensemble NRW gestalteten.
Im Klangraum 61 spielte Natalia Demina die Uraufführung von Michael Em Walters Szene machen. Das Soloprogramm erweiterte Rhein.Ruhr.Modern um eine weitere Perspektive: die Ausdrucksmöglichkeiten einer einzelnen Violine.
Zwei Tage nach der Premiere brachte Natalia Demina Walters Szene machen im BIS Zentrum erneut auf die Bühne. Die Aufführung führte die solistische Arbeit im Projekt weiter und gab dem neuen Werk einen weiteren Resonanzraum.
Mit Einklang von Michael Em Walter setzten Natalia Demina und Olga Andryushchenko die Aufführungsgeschichte des Werkes fort. Natalia Demina spielte außerdem Walters Szene machen.
Natalia Demina · Violine / Theodor Pauß · Komponist und Pianist
Natalia Demina und Theodor Pauß gestalteten im Klangraum 61 einen gemeinsamen Konzertabend. Die Aufnahme aus dem „Salon Neue Musik“ dokumentiert ihre Zusammenarbeit im Projekt Rhein.Ruhr.Modern.
Die Auswahl zeigt Stationen der bisherigen Projektgeschichte. Für 2027 ist eine neue Konzertreihe in Vorbereitung.
02 / HÖREN & SEHEN
Neue Musik hören: Videos & Aufnahmen.
Hören Sie Natalia Demina und Theodor Pauß im Konzert. Weitere Videos zeigen Uraufführungen mit dem Duo MOS; die Veröffentlichung von 2022 ergänzt das musikalische Archiv.
Rhein.Ruhr.Modern im Klangraum 61
YouTube ist zunächst deaktiviert. Mit Klick auf die Wiedergabetaste stimmen Sie dem Laden des Players und der Datenübermittlung an Google zu; eine Verarbeitung in den USA ist möglich. Datenschutzhinweise
KONZERTVIDEO / DÜSSELDORF 2021Natalia Demina & Theodor Pauß VIOLINE UND KLAVIER · KLANGRAUM 61
Natalia Demina · Violine / Theodor Pauß · Komponist und Pianist „Klangraum 61 – Salon Neue Musik“, 14. Februar 2021. Die Aufnahme ist Teil der YouTube-Playlist von Rhein.Ruhr.Modern.
Mit Klick auf die Wiedergabetaste stimmen Sie dem Laden von YouTube und der Datenübermittlung an Google zu. Datenschutzhinweise
Eine Uraufführung aus der Projektgeschichte
URAUFFÜHRUNG / HAMBURG 2017Johannes K. Hildebrandt HARTER DIALOG · VIOLINE UND KLAVIER
Harter Dialog für Violine und Klavier (2017), geschrieben für das Duo MOS. Natalia Demina · Violine / Olga Andryushchenko · Klavier Uraufführung beim FORUM NEUE MUSIK · Hamburg, 22. Januar 2017.
Mit Klick auf die Wiedergabetaste stimmen Sie dem Laden von YouTube und der Datenübermittlung an Google zu. Datenschutzhinweise
◎
VERÖFFENTLICHUNG / 2022
Aufnahmen aus Rhein.Ruhr.Modern
Natalia Demina · Violine Olga Andryushchenko · Klavier
Die Aufnahmeproduktion wurde durch das NRW-Stipendienprogramm „Auf geht’s!“ unterstützt.
03 / DAS KÜNSTLERISCHE TEAM
Das künstlerische Team 2027
Natalia Demina und Theodor Pauß: ein Duo mit gemeinsamer Geschichte.
Die Violinistin Natalia Demina und der Komponist und Pianist Theodor Pauß lernten sich bei ihrer gemeinsamen Arbeit im ART Ensemble NRW kennen. Seit 2019 haben sie in unterschiedlichen Ensemblebesetzungen zahlreiche Werke uraufgeführt und sind wiederholt als Duo aufgetreten. Diese langjährige Zusammenarbeit prägt ihre gemeinsame Arbeit bei Rhein.Ruhr.Modern.
Im Mittelpunkt steht der direkte Austausch mit Komponist:innen. Neue Werke werden gemeinsam erarbeitet, klangliche Möglichkeiten ausgelotet und musikalische Ideen in einer eigenständigen Interpretation hörbar gemacht. So entsteht ein zeitgenössisches Repertoire für Violine und Klavier, das durch Konzerte und Aufnahmen einem breiten Publikum zugänglich wird.
Zum gemeinsamen Repertoire gehört auch die Sonate für Violine und Klavier von Miro Dobrowolny, die Teil von Rhein.Ruhr.Modern ist.
Natalia Demina ist Konzertviolinistin und künstlerische Leiterin von Rhein.Ruhr.Modern. Sie lebt in Krefeld und ist seit vielen Jahren in der Musikszene Nordrhein-Westfalens verankert. Ihre Ausbildung führte sie von Moskau an die Folkwang Universität der Künste in Essen.
Ihre Arbeit mit Neuer Musik umfasst spezialisierte Ensembles, Uraufführungen und den direkten Austausch mit lebenden Komponist:innen. Sie war Konzertmeisterin bei Folkwang modern, Soloviolinistin des Ensemble RuhrKlang und wirkte in Projekten von Ensemble Musikfabrik und Ensemble Modern mit. Aus dieser Erfahrung entwickelte sie Rhein.Ruhr.Modern.
Der Komponist und Pianist Theodor Pauß, 1969 in Leverkusen geboren, verbindet seine Arbeit als Pianist mit einem vielseitigen kompositorischen Schaffen. Er studierte Komposition bei Bojidar Dimov und Manfred Trojahn und vertiefte Klavier und Dirigieren an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf bei Wieslaw Piekos und Lutz Herbig.
Für Szene für Orchester erhielt er den zweiten Preis beim internationalen Toru-Takemitsu-Kompositionswettbewerb in Tokio. Sein Schaffen umfasst Kammermusik, Solowerke, Orchester- und Filmmusik sowie elektronische Musik.
Als Pianist bewegt er sich zwischen zeitgenössischer Ensemblearbeit, Soloprogrammen, Jazz und elektronischer Performance. Auch die Arbeit mit jungen Musiker:innen gehört zu seinem künstlerischen Engagement.
Bühnen und Festivals – eine Auswahl
Mit dem ART Ensemble NRW und dem Neue Musik Ensemble Aachen war Theodor Pauß unter anderem bei den Klangräumen Düsseldorf, den Randfestspielen und dem In Front Festival in Aachen zu hören. Zu seiner internationalen Konzerttätigkeit gehört die Musikbiennale Zagreb.
Beim Düsseldorf Festival 2020 präsentierte er KlangTraffic For One für Klavier und Elektronik. Weitere Auftritte führten ihn ins Palais Wittgenstein und in die Jazz-Schmiede Düsseldorf, wo er 2026 mit der Flötistin Pia Marei Hauser bei „New Counterpoints“ auftrat.
Natalia Demina · Violine / Olga Andryushchenko · Klavier
Eine gemeinsame musikalische Herkunft, zwei eigenständige künstlerische Stimmen: Im Duo MOS verbinden Natalia Demina und Olga Andryushchenko das klassische Duo-Repertoire mit der Entdeckung neuer Werke. Gemeinsam gestalteten sie frühere Konzertprogramme und Aufnahmen von Rhein.Ruhr.Modern.
Konzertorte – eine Auswahl
Das Duo war unter anderem beim FORUM NEUE MUSIK in der Christianskirche Hamburg, im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr, im Kulturraum „die flora“ und in der Nicolaikirche Gelsenkirchen sowie im Klangraum 61 Düsseldorf zu hören.
Natalia Demina initiiert Rhein.Ruhr.Modern: das moderne Repertoire für Violine und Klavier erweitern und Neue Musik aus Rhein und Ruhr zugänglich machen.
2022
Musik zum Wiederhören
Die 2022 veröffentlichten Aufnahmen mit Natalia Demina und Olga Andryushchenko dokumentieren Werke von Julia Rhode, Slava Ulanovski und Michael Em Walter.
2027
Ein neues Kapitel
Natalia Demina und Theodor Pauß entwickeln die nächste Projektphase. Eine neue Konzertreihe und weitere künstlerische Begegnungen sind in Vorbereitung.
04 / FÜR DIE PRESSE
Presseinformationen zu Rhein.Ruhr.Modern.
Hintergründe zum Projekt, Künstlerbiografien und ein Kurztext zur geplanten Konzertreihe 2027. Für redaktionelle Beiträge und Interviews steht Natalia Demina als Ansprechpartnerin zur Verfügung.
Rhein.Ruhr.Modern ist eine Plattform für zeitgenössische Musik für Violine und Klavier. Die Violinistin Natalia Demina initiierte das Projekt 2014, um das moderne Duo-Repertoire zu erweitern und neue Werke einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Im Mittelpunkt steht die intensive Zusammenarbeit mit Komponist:innen. Konzerte, Uraufführungen und veröffentlichte Aufnahmen geben den Werken eine Perspektive über ihre erste Aufführung hinaus. 2027 führen die Violinistin Natalia Demina und der Komponist und Pianist Theodor Pauß die gemeinsame Konzertarbeit weiter. Eine Zusammenarbeit mit Theodor Pauß, Johannes Sandberger und Günter Steinke ist vorgesehen; ein begleitender Dokumentarfilm ist geplant. Die Konzeption und künstlerische Leitung liegen bei Natalia Demina.
Für Pressefotos und Bildnachweise wenden Sie sich bitte direkt an Natalia Demina.
KONZERTE & KOOPERATIONEN
Ein Repertoire für das Konzertleben.
Gastspiele bringen die Werke von Rhein.Ruhr.Modern in neue Räume und zu neuen Hörer:innen. Konzertreihen, Festivals und Kulturinstitutionen sind Teil dieser Aufführungsgeschichte.
Das Projektprofil fasst die künstlerische Idee und die Perspektive für 2027 zusammen. Zwei verlinkte Konzertvideos vermitteln einen Eindruck von der Interpretation und der bisherigen Arbeit.
Eine von Natalia Demina 2014 initiierte Plattform für Neue Musik für Violine und Klavier. Die künstlerische Idee finden Sie unter Das Projekt.
Was geschieht mit den Werken nach ihrer Uraufführung?
Sie werden wieder aufgeführt und durch Konzertvideos und Aufnahmen zugänglich gemacht. Beispiele finden Sie im Konzertarchiv und unter Musik & Video.
Wo finde ich Musikbeispiele und Presseunterlagen?
Unter Videos & Aufnahmen finden Sie die Projekt-Playlist und eine veröffentlichte Aufnahme. Im Pressebereich stehen Projektprofil, die Biografien von Natalia Demina und Theodor Pauß sowie ein Kurztext bereit.
Rhein.Ruhr.Modern
Komposition. Interpretation. Dialog.
Natalia Demina · Konzeption und künstlerische Leitung